Eine Baufinanzierung ist das Darlehen, mit dem du den Kauf oder Bau deiner Immobilie bezahlst. Die Bank prüft dabei dich und das Objekt. Wir vergleichen für dich passende Banken, sortieren die Unterlagen und begleiten dich vom ersten Gespräch bis zur Zusage – persönlich in Neuwied, Koblenz und Umgebung, sonst digital.
Eine Baufinanzierung ist ein langfristiges Darlehen, mit dem eine Bank den Kauf, den Bau oder die Sanierung einer Immobilie finanziert. Als Sicherheit dient die Immobilie selbst, eingetragen über eine Grundschuld im Grundbuch.
Der Darlehensnehmer zahlt das Darlehen in monatlichen Raten aus Zins und Tilgung zurück. Diese Rate bleibt über die vereinbarte Zinsbindung hinweg gleich. Am Ende der Zinsbindung bleibt in der Regel eine Restschuld übrig, die neu finanziert wird.
Wie lange die Zinsbindung läuft, wie hoch die Anfangstilgung ausfällt und welche Sondertilgungen möglich sind, entscheidet jede Bank nach eigenen Richtlinien. Genau deshalb lohnt sich der Vergleich mehrerer Häuser statt nur der eigenen Hausbank.
FinanzPlusImmo prüft dein Vorhaben, ordnet es ein und platziert die Anfrage dort, wo sie zum Profil passt. Wie sich Hausbank und Vermittler unterscheiden, liest du auf unserer Seite zum Bankenvergleich.
Eine Baufinanzierung läuft in sechs Schritten ab: Selbstauskunft, Unterlagen, Bankauswahl, Prüfung, Zusage und Notartermin. Der Ablauf ist bei fast jeder Bank derselbe, nur die Bearbeitungszeiten und die Anforderungen unterscheiden sich.
FinanzPlusImmo begleitet dich durch jeden dieser Schritte und übernimmt die Kommunikation mit der Bank. Du musst also nicht selbst bei mehreren Häusern vorsprechen, sondern reichst deine Unterlagen einmal ein.
Die Bank verlangt Unterlagen zu zwei Bereichen: zu dir als Darlehensnehmer und zum Objekt. Beide Seiten werden getrennt bewertet, denn eine gute Bonität hilft wenig, wenn die Objektunterlagen fehlen.
Je nach Bank fällt die Liste etwas anders aus, im Kern werden aber fast immer dieselben Nachweise gebraucht. Die folgende Tabelle zeigt, was üblicherweise zusammenkommt.
| Bereich | Unterlagen |
|---|---|
| Zur Person | Gehaltsabrechnungen oder Einkommensnachweise, Steuerbescheide bei Selbstständigkeit, Kontoauszüge, Ausweis, Eigenkapitalnachweis, Übersicht bestehender Kredite |
| Zum Objekt | Exposé, Kaufvertragsentwurf, Grundbuchauszug, Grundrisse, Wohnflächenberechnung, Fotos, bei Neubau Baubeschreibung und Baukostenaufstellung |
| Bei vermieteten Objekten | Mietverträge oder Mietaufstellung, bei Eigentumswohnungen zusätzlich Teilungserklärung und Protokolle der Eigentümerversammlung |
FinanzPlusImmo sagt dir vorab genau, welche Nachweise die angefragte Bank sehen will, damit keine Nachforderungen den Prozess ausbremsen.
Zinsbindung, Tilgung und Sondertilgung bestimmen gemeinsam, wie teuer und wie flexibel deine Finanzierung ist. Die Zinsbindung legt fest, wie lange der vereinbarte Sollzins gilt; übliche Laufzeiten sind 5, 10, 15 oder 20 Jahre.
Die anfängliche Tilgung gibt an, welcher Anteil der Darlehenssumme im ersten Jahr zurückgezahlt wird. Häufig liegt dieser Wert bei 2 bis 3 Prozent. Eine höhere Tilgung verkürzt die Laufzeit, erhöht aber die monatliche Rate.
Eine Sondertilgung ist eine zusätzliche Zahlung außerhalb der regulären Rate. Viele Banken erlauben eine kostenfreie Sondertilgung von bis zu 5 Prozent der Darlehenssumme pro Jahr. Dieses Recht ist allerdings Verhandlungssache und steht nicht in jedem Vertrag.
FinanzPlusImmo achtet deshalb nicht nur auf den Zins, sondern auf das Gesamtpaket aus Zinsbindung, Tilgung und Sondertilgungsrecht. Ein flexibler Vertrag kann für dich mehr wert sein als eine minimal günstigere Kondition.
Als Faustregel gilt: Die Kaufnebenkosten sollten aus Eigenkapital gedeckt sein. Diese Nebenkosten sind der Teil des Kaufpreises, der keinen Gegenwert im Grundbuch schafft und den Banken deshalb ungern mitfinanzieren.
In Rheinland-Pfalz beträgt die Grunderwerbsteuer 5,0 Prozent des Kaufpreises. Notar und Grundbuch liegen zusammen bei etwa 1,5 bis 2,0 Prozent, dazu kommt gegebenenfalls die Maklercourtage.
Wie viel Eigenkapital darüber hinaus sinnvoll ist, entscheidet sich je nach Bank und Vorhaben. Mehr Eigenkapital bedeutet in der Regel bessere Konditionen, weil das Risiko für die Bank sinkt und der Beleihungsauslauf niedriger ausfällt.
FinanzPlusImmo rechnet mit dir durch, welcher Eigenkapitaleinsatz zu deiner Situation passt, und zeigt dir, wie sich die Rate verändert, wenn du mehr oder weniger einbringst.
Der Beleihungsauslauf beeinflusst den Zins direkt: Je höher der Auslauf, desto höher ist in der Regel der Zins. Der Beleihungsauslauf beschreibt das Verhältnis von Darlehenssumme zum Immobilienwert.
Für die Bank ist diese Kennzahl die zentrale Risikogröße. Muss die Bank im Ernstfall verwerten, entscheidet der Auslauf darüber, ob der Erlös das Darlehen deckt. Deshalb arbeiten Banken mit Stufen und schlagen mit steigendem Auslauf auf.
Die folgende Tabelle ordnet die üblichen Stufen ein. Konkrete Zinssätze nennen wir hier bewusst nicht, weil sie sich täglich ändern und je nach Bank unterschiedlich ausfallen.
| Beleihungsauslauf | Auswirkung |
|---|---|
| bis 60 Prozent | Günstigste Stufe, weil das Risiko der Bank gering ist. Viele Banken bieten in diesem Bereich ihre besten Konditionen an. |
| bis 80 Prozent | Der Standardfall bei Eigenkapital für die Nebenkosten und einen Teil des Kaufpreises. Der Zins liegt in der Regel über der 60-Prozent-Stufe. |
| bis 100 Prozent | Vollfinanzierung des Kaufpreises. Der Zins steigt in der Regel weiter, und die Bank prüft Bonität und Objekt strenger. |
| über 100 Prozent | Auch die Nebenkosten werden mitfinanziert. Nur wenige Banken bieten das an, der Zins liegt in der Regel deutlich höher. |
Weil jede Bank Objekt und Auslauf anders bewertet, platziert FinanzPlusImmo deine Anfrage gezielt dort, wo sie zum Profil passt. Läuft deine Zinsbindung später aus, begleiten wir dich bei der Anschlussfinanzierung, und wenn mehrere Darlehen zusammenkommen, prüfen wir eine Umschuldung.
Lass dich kostenlos beraten und finde heraus, wie wir dich Schritt für Schritt zu deiner Traumimmobilie begleiten.